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Hohe Belastung der Kotzinger Straße und Industriestraße war Thema einer Versammlung der Werbegemeinschaft

Es muss etwas geschehen! Darin waren sich alle Teilnehmer einer Veranstaltung der Werbegemeinschaft Traunstein bei der Firma Schaumaier einig, bei der es um die Verkehrsbelastung der Kotzinger Straße und der Industriestraße sowie um die Verkehrsanbindung des Industriegebiets an die Nordumfahrung ging. Unter anderem wurden dabei Zahlen einer Verkehrszählung bekanntgegeben, die diese Dringlichkeit untermauerten.

Werbegemeinschafts-Vorsitzender Thomas Miller betonte eingangs, im Gewerbegebiet Kotzing gebe es »tolle und große Betriebe«. Mit Blick auf die Firma Schaumaier meinte er, dass das Thema Entsorgung immer wichtiger werde. Mehr werde aber auch der Verkehr, mit all den damit verbundenen Auswirkungen.

Jürgen Pieperhoff präsentierte Ergebnisse

Über das Ergebnis einer Verkehrszählung auf der Kotzinger Straße auf Höhe des Bahnübergangs informierte Stadtmarketing-Geschäftsführer Jürgen Pieperhoff. Gezählt wurde eine Woche lang während der Sperre der Bundesstraße 304 bei Matzing, also in einer Zeit, in der aus dieser Richtung zwangsläufig weniger Verkehr kam. Gezählt wurde nur sogenannter Lieferverkehr, also Lkw, Sprinter und Pkw mit Anhänger, jedoch keine einzelnen Pkw. Dennoch wurden in dieser Woche – den »ruhigen Sonntag« mit einbezogen – fast 8000 Fahrzeug-Bewegungen gezählt: 4070 Einfahrten von der B 304 in die Kotzinger Straße und 3849 Ausfahrten in die Bundesstraße.

Dazu erklärte Wolfgang Fegg als direkter Anlieger, die meisten Lkw-Fahrer würden an der Einmündung der Kotzinger Straße in die B 304 nach links abbiegen, obwohl dies nicht erlaubt ist. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens würden sie oft lange stehen und dabei auch das Bahngleis blockieren. Immer wieder würden auch die Bahnschranken von Lkws beschädigt.

Die Situation sei dem Stadtrat bekannt, so Fegg. Die Kotzinger Straße müsse unbedingt entlastet werden. Ein »Knackpunkt« sei auch die Einfahrt zur Zulassungsstelle. Fahrzeugführer, die von der Bundesstraße in die Kotzinger Straße einbiegen, bleiben oft stehen, weil sie sich orientieren wollen, wo sie zur Zulassungsstelle abbiegen müssen. Die Folge: Auch der nachfolgende Verkehr kommt zum Stillstand – und stehe dann auf dem Bahngleis.

Laut Alex Fink (Firma Hofer) sei der Verkehr auf der Kotzinger Straße oft »ein Albtraum«. Oft sei es nicht möglich, mit Umzugs-Lkws vom Hofer-Firmengelände auf die Straße einzubiegen.

Johannes und Sandra Kreipl, ebenfalls Anlieger, berichteten, dass der Verkehr in den letzten Jahren dramatisch zugenommen habe, auch an den Samstagen. Die Straße sei für ein derartiges Verkehrsaufkommen nicht ausgelegt. Eine weitere Anwohnerin sprach auch die Gefährdung von Fahrradfahrern an, da Lkw immer wieder auf den Geh- und Radweg gerieten.

Martin Benker ging nochmals auf das von Wolfgang Fegg angesprochene Problem der Linksabbieger an der Einmündung in die B 304 ein. Für Lkw bestünde jedoch die Vorschrift, dass sie zunächst nach rechts und dann an der Wendeplatte erst nach links auf die Bundesstraße fahren dürften. Dazu meinte Thomas Miller, dadurch würde das Problem nur um einige Meter verschoben. Denn auch bei der Wendeplatte sei es wegen des starken Verkehrs auf der B 304 nicht leicht, in diese einbiegen zu können. Der Schwerlastverkehr sollte auf dem kürzesten Weg auf die Traunsteiner Nordumfahrung gelangen können, sagte Benker.

Benker betonte, die Betriebe seien nun mal da und es seien wichtige Arbeitgeber. Doch der Verkehr nehme zu und die Fahrzeuge würden immer größer, dafür sei die Straße nicht ausgelegt.

Claus Egger (Firma Schaumaier) wies darauf hin, dass das Unternehmen in absehbarer Zeit noch mehr Platz brauche, die Kapazität des Gewerbegbiets sei aber ausgeschöpft; es müsse erweitert werden. Dazu gehöre aber auch, dass die Verkehrsproblematik vernünftig gelöst werden müsse.

Dr. Binder: »Der Verkehr sucht sich seinen Weg«

Dr. Florian Binder (Firma Kreiller) betonte, die Infrastruktur stimme nicht. Zugleich machte er auf ein weiteres Problem aufmerksam: »Der Verkehr sucht sich seinen Weg.« Das bedeute, dass auch Schwerlaster nicht direkt, sondern über Wang und Nußdorf zur Bundesstraße fahren, also eine Belastung für die Dörfer bedeuten. Dieses Problem sprach auch Gerhard Hübner an: Arbeitnehmer, die im Gewerbegebiet Kotzing beschäftigt sind, sowie ortskundige Lkw-Fahrer würden häufig durch das Wohngebiet Geißing fahren.

Der Lieferverkehr und der Verladeverkehr werden zunehmen, betonte Karl-Heinz Leimer. Daher sei eine Verkehrsanbindung an die B 304 wichtig, insbesondere wenn das Gewerbegebiet erweitert werde.

Das Gewerbegebiet braucht eine zweite Ausfahrt, betonte Oberbürgermeister Christian Kegel. Der Stadtrat habe sich für eine Variante entschieden, die schnell realisierbar sei – mit einem Kreisverkehr am Knotenpunkt Nord der Ortsumfahrung. Zum Thema Vergrößerung des Gewerbegebiets sagte er, der Bedarf sei da. Auch er sei der Meinung, dass den Betrieben die Möglichkeit zur Erweiterung gegeben werden muss. Im Stadtrat sei ebenfalls eine große Mehrheit dafür, der entsprechende Beschluss stehe.

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

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